SEE RISKS EARLY.
ACT FASTER.
KI-gestützte Ferninspektion für dezentrale und schwer zugängliche kritische Infrastruktur.
01 — Herausforderung
Nicht jede Anlage braucht ständig jemanden vor Ort.
Der Betrieb von kritischer Infrastruktur wie Kläranlagen, Pumpwerken oder Wasseraufbereitungsanlagen setzt regelmäßige vor Ort Inspektionen voraus, um Betriebs- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Dezentrale Anlagen
Viele Standorte liegen weit auseinander und sind nur mit Aufwand erreichbar.
Hoher Personalaufwand
Regelmäßige Kontrollfahrten binden Zeit, Personal und Fahrtkosten.
Gesetzliche Vorgaben
Betreiber sind verpflichtet, Inspektionen durchzuführen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Dezentrale Anlagen
Die Standorte von Betriebsanlagen kritischer Infrastrukturen sind oft ländliche oder abgelegen. Diese Anlagen müssen derzeit für die Inspektionen und Wartungen vom Fachpersonal angefahren werden. Bei 100 Anlagen kann die werktägliche Inspektionspflicht zu mehr als 86.400 km Fahrtstrecke pro Jahr führen, welches mit Fahrtkosten von rund 29.920 € und einem CO₂-Ausstoß von 18.352 kg einhergeht.
Hoher Personalaufwand
Jede Routineinspektion bindet wertvolle Fachkräfte und verursacht erhebliche Fahrtkosten sowie Personalkosten. Die Inspektion und Wartung einer Anlage benötigten viel Zeit und Fachkräftewissen, wichtige Ressourcen, die an anderer Stelle dringend benötigt werden.
Gesetzliche Vorgaben
Betreiber sind verpflichtet, regelmäßige (oftmals werktägliche) Inspektionen durchzuführen, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dieser Prozess ist mit einem hohen Betriebsaufwand und Kosten verbunden. Zudem werden die Auflagen und Regularien immer mehr verschärft. Ebenfalls weist die werktägliche Inspektion eine kritische Schwachstelle: Störfälle und kritische Zustände können im Extremfall erst nach 24 Stunden entdeckt werden, welches ein erhöhtes Risiko für Mensch und Umwelt mit sich führt.
02 — Lösung
aiku sieht hin, wenn niemand vor Ort ist.
aiku kombiniert Kameras, Sensorik, Edge AI und Remote-Monitoring zu einem intelligenten Inspektionssystem — für Echtzeit-Risikoerkennung und lückenloses Monitoring.
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03 — Use Cases
Vom Bild zur relevanten Information.
Die KI-Module lassen sich auf neue Objekte, Zustände und Einsatzumgebungen anpassen und erweitern.
01
Ist eine Anlage oder Komponente im erwarteten Zustand?
Kritische Zustände werden in Echtzeit erkannt — nicht erst nach Stunden.
02
Tritt ein kritisches Ereignis auf?
Automatische Objekt- und Ereigniserkennung direkt vor Ort per Edge-Computing.
03
Reicht die Remote-Bewertung?
Weniger Vor-Ort-Fahrten, geringere Betriebskosten, weniger CO₂-Ausstoß.
04 — Übertragbarkeit
Entstanden aus der Wasserwirtschaft — übertragbar auf mehr.
aiku entstand aus dem Forschungsprojekt ARIKI für die intelligente Ferninspektion wasserwirtschaftlicher Anlagen. Die technologische Architektur ist jedoch nicht auf Wasser beschränkt.
Konzipiert und erprobt für
- Kläranlagen
- Regenüberlaufbecken / dezentrale wasserwirtschaftliche Anlagen
- Visuelle Zustands- und Ereigniserkennung
Übertragbar auf
- Industrielle Anlagen
- Chemie- und Prozessanlagen
- Energieinfrastruktur
- Offshore-Anlagen
- Umweltmonitoring
Sie haben einen Remote-Inspection-Use-Case?
Let's explore what aiku can see.
05 — Das Projekt
aiku ist das Resultat des Forschungsprojekts ARIKI, welches als Teil des Technologieprogramms „Edge Datenwirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im März 2023 startete. Ziel des Projektes ist es, den Weg hin zu einer digitalisierten und nachhaltigen Abwasserwirtschaft in Deutschland und der EU zu ebnen.
Das Projekt ARIKI adressiert vier zentrale Herausforderungen der Abwasserwirtschaft und schafft ein neues digitales Betriebskonzept, das KI-gestützte Auswertungen von Echtzeitdaten mit der Erkennung von Unregelmäßigkeiten kombiniert.
Verringerung von CO₂-Emissionen, Verbesserung der Klimabilanz und Gesundheitsrisiken.
Schaffung eines neuen digitalen Betriebskonzepts mit KI-gestützter Echtzeitauswertung.
Kritische Zustände werden in Echtzeit erkannt — nicht erst nach einigen Stunden.
Senkung der Betriebskosten durch Reduzierung von Vor-Ort-Inspektionen und Fahrtkosten.